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Kinder im Medienwunderland
Aktuelle Ausgabe der MedienConcret erschienen
Was schauen und klicken Kinder im Netz? Und wie können Eltern und Pädagogen ihnen dabei Orientierung geben? „Kinder und Medien“, das aktuelle Themenheft des jährlich erscheinenden Fachmagazins MedienConcret, beleuchtet Herausforderungen und Chancen der universellen Medienwelt. Das Magazin 2012/2013 ist jetzt in ausgewählten Bahnhofsbuchhandlungen und über www.medienconcret.de erhältlich.
Ein Leben ohne Handy, Computer, TV und MP3-Player ist für die meisten Kinder kaum vorstellbar. Zwölfjährige tummeln sich souverän in sozialen Netzwerken. Achtjährige erkunden virtuelle Games-Welten, und selbst Zweijährige lieben Smartphone-Apps, mit denen sie Hunde zum Bellen und Enten zum Quakenbringen. Die Medienwelt wird immer interaktiver aber auch labyrinthischer. Tablets und Smartphones eröffnen neue Erfahrungs- und Spielräume: für Lernen und Kommunikation, für die persönliche Entwicklung und den Ausdruck eigener Ideen und Vorstellungen. Doch sie bergen auch Gefahren: Mobile Universalgeräte erschweren elterliche Kontrolle. Und manche Apps entpuppen sich als Geldfallen und/oder als übereifrige Datensammler. Vor diesem Hintergrund sind Eltern und Pädagogen gefordert, die Potenziale neuer Medienangebote frühzeitig zu erkennen, um Kinder kompetent zu begleiten, ihnen Orientierung zu bieten und sie bei der Entwicklung von Medienkompetenz zu unterstützen.
Orientierung und Begleitung für Kinder in Medienwelten
MedienConcret, das medienpädagogische Fachmagazin hilft Eltern und Pädagogen, ihren Horizont zu erweitern: Was klicken, gucken und spielen Kinder? Welche Vorbilder finden sie in den Medien? Welche Chancen und Risiken bergen die beliebten Apps, Games und Filme? Wie unterscheidet sich der Umgang mit Medien von dem Erwachsener? Unter dem Titel „Kinder und Medien – ‚Pädagogisch wertvoll’ aufwachsen in der Medienwelt?“ beleuchtet das neue Themenheft lebendig und praxisnah Medienangebote für Kinder, aktuelle Medientrends und verschiedene medienpädagogische Ansätze. Kinder kommentieren ihre Lieblingsmedien. Best-Practice-Beiträge liefern Impulse und Ideen für kritische, kreative Medienarbeit mit Kamera, Tablet oder GPS-Handy. Auf den Service-Seiten finden Eltern, Lehrer und Erzieher umfassende Link-Sammlungen und alltagstaugliche Tipps. Die vielfältigen Themen, Tipps und Perspektiven versammelt die neue Ausgabe von MedienConcret kompakt gebündelt und nach einem Relaunch jetzt visuell noch ansprechender. Die klare Gliederung und die übersichtliche Leserführung unterstützen die zeitgemäße, moderne Ansprache.
Das Themenheft „Kinder und Medien – ‚Pädagogisch wertvoll’ aufwachsen in der Medienwelt?“ kann für 7 Euro bei den Herausgebern bestellt werden:
Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF), Küppelstein 34, 42857 Remscheid,
Telefon: 02191-794233, Fax: 02191-794230, E-Mail: info@kjf.de; www.medienconcret.de
jfc Medienzentrum Köln, Hansaring 84, 50670 Köln,
Telefon: 0221-13056150, Fax: 0221-130561599, E-Mail: info@jfc.info
„Von wilden Kerlen und wilden Hühnern“
Ein neuer Blick auf den modernen Kinderfilm
Remscheid, den 27. September 2012.
Der Kinderfilm von heute ist längst Bestandteil schulischer und kultureller Bildung, und auch im Kino gewinnt er zunehmend an Bedeutung. Doch ebenso wie andere Medien unterliegt der Kinderfilm zahlreichen inhaltlichen und ästhetischen Veränderungen. Es bedarf immer wieder eines frischen Blickes, um aktuelle Entwicklungen zu erfassen.
„Von wilden Kerlen und wilden Hühnern – Perspektiven des modernen Kinderfilms“ lautet der Titel des im Juli im Schüren Verlag erschienenen Buches, das sich einigen aktuellen Fragestellungen des Kinderfilms annimmt. Die Herausgeber Bettina Kümmerling-Meibauer (Universität Tübingen) und Christian Exner (Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland - KJF) geben in dieser Publikation Einblick in die aktuelle Forschung zum Thema Kinderfilm und beleuchten Aspekte wie Genderkonstruktionen oder Kindheitsbilder. Sie hinterfragen besonders beliebte Genres ebenso wie besonders problematisierte Darstellungen. So kommen der Tier(-freundschafts-)film ebenso auf den Prüfstand wie Filme, die Horror inszenieren.
„Im Zentrum der Betrachtung stehen die Erzählweisen und visuell-ästhetischen Mittel, die den Kinderfilm von heute ausmachen“, so die Herausgeber Christian Exner und Prof. Dr. Bettina Kümmerling-Meibauer. Das Buch wirft einen neuen Blick auf aktuelle Produktionen für Kinder und somit auch auf die Rezeptionsweisen junger Zuschauer.
Zum Buch beigetragen haben ausgewiesene Experten und Expertinnen des Kinderfilms aus den Fachbereichen Literatur-, Film-, Medienwissenschaft und Pädagogik, darunter Dr. Werner C. Barg aus dem Kuratorium des KJF. Christian Stewen, der mit seiner prämierten Dissertationsschrift „Framing the Children – Zur Konstruktion von Kindheit in filmischen und medienpädagogischen Diskursen“ im Jahr 2009 einen originellen Diskurs über die Wechselbeziehung von Kinder- und Erwachsenenfilme eröffnete, ist ebenso mit einem Beitrag vertreten wie die jungen Wissenschaftler Philipp Schmerheim und Tobias Kurwinkel, die mit dem auralen Ansatz der Filmanalyse für einen spezifischen wissenschaftlichen Zugang zum Kinderfilm plädieren.
Weitere Informationen und Bestellung beim Schüren Verlag unter: http://www.schueren-verlag.del
Informationen und Publikationen des Kinder- und Jugendfilmzentrums (KJF) unter http://www.kjf.de/de/publikationen-filme.html
Übergänge erfolgreich meistern!
Wie Jugendkunstschule, Musikschule und Bibliothek Brücken von der Kita in die Schule bauen - eine Arbeitshilfe, die künstlerische Kooperationsprojekte im Übergang von Kita in Schule auswertet und in Empfehlungen bündelt. Es sind die Potenziale der unterschiedlichen Künste für die frühkindliche Bildung skizziert, die Projektkonzepte der vier beteiligten Jugendkunstschulen und Empfehlungen enthalten für eine Vernetzungsarbeit und Konzeptentwicklung als Vorbereitung auf die Zusammenarbeit mit so unterschiedlichen Partnern wie Jugendkunstschule, Musikschule, Bibliothek und Kita und Schule.
Hg: Vanessa-Isabelle Reinwand, Mechthild Eickhoff
Mehr darüber in unserer Rubrik "Positionen"
In unserer Rubrik "Positionen" finden Sie neue, gesellschaftspolitisch interessante Texte zum Thema Jugendkunstschule
Hinweis auf aktuelle Publikationen
infodienst – Das Magazin für kulturelle Bildung
»Kümmerer und Kreative in der kommunalen Bildungslandschaft«.
Das Magazin zeigt in Theorie und Venetzungspraxis, wie die Verankerung kulturellen Bildung mit Herz und Hand gelingen kann!
Ausgabe Nr. 93, 56 S., 8 Euro zzgl. Versand oder direkt als Abonnement:
4 Ausgaben/Jahr für 30 Euro inkl. Versand:
Theorie, Praxis und Information bundesweiter Kulturpädagogik.
Bestellung direkt unter www.infodienst-online.de
Tel. 0 23 03 - 25 302 - 0 oder Fax 0 23 03 - 25 302 - 25.
„ZOOM 2009“ zeigt, was junge Medienmacher leisten
Auf 136 Seiten und einer DVD präsentiert der Bildband die besten Arbeiten aus den Bundes wettbewerben Deutscher Jugendfotopreis und Deutscher Jugendvideopreis. Die Schwerpunkte der aktuellen Ausgabe sind Imaging und Animation. ZOOM 2009 ist im kopaed-Verlag erschienen und kostet 15 Euro.
KJF, Remscheid, November 2009. Die technischen Möglichkeiten, innere Bilder, Gefühle und Gedanken sichtbar zu machen, sind heute schier grenzenlos. Der Computer ermöglicht es, Mischwesen von Mensch und Avatar zu erschaffen, Flipperspiele aus der Perspektive der Kugel zu betrachten oder Zukunftsszenarien in Games-Ästhetik zu gestalten.
Immer mehr Kinder und Jugendliche erkunden die Grenzbereiche zwischen Realität und virtuellen Welten und finden neue Bildsprachen an den Schnittstellen von Fotografie, Film und Medienkunst. In welcher Qualität, Vielfalt und Intensität sie dies tun, zeigt „ZOOM 2009“, der Katalog zum Deutschen Jugendfotopreis und zum Deutschen Jugendvideopreis. Beide Wett bewerbe werden seit vielen Jahren erfolgreich vom Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland im Auftrag des Bundsjugendministeriums veranstaltet und zählen zu den wichtigsten Foren für junge Medienmacher.
Einladung zu kreativen Experimenten mit digitalen Medien
Die neue Ausgabe von „ZOOM“ mit dem Schwerpunkt Imaging und Animation stellt die besten Arbeiten aus den letzten Bundeswettbewerben vor. Auf der beiliegenden DVD sind zusätzlich 26 ausgewählte Animationsfilme aus den letzten zwanzig Jahren zu sehen – eine ebenso schrille wie anregende Zeitreise durch einen außergewöhnlichen Bereich der Filmkultur. Kommentare der jungen Medienmacher sowie Interviews mit Filmemachern und Medien pädagogen runden die Dokumentation ab und geben Antwort auf die Fragen, was junge Menschen inhaltlich, ästhetisch und medienspezifisch beschäftigt.
Somit ist ZOOM 2009 nicht nur ein Kaleidoskop der aktuellen visuellen Jugendkultur in Deutschland, sondern bietet auch eine Fülle von Inspirationen für alle, die die Medien kompetenz junger Menschen fördern möchten – und natürlich für die Jugendlichen selbst: Sie sind eingeladen, kreativ mit digitalen Medien zu experimentieren und Ausdrucksmittel für ihre eigenen Bilder und Geschichten zu finden. Gelegenheit dazu bieten die aktuell ausge schriebenen Wettbewerbe: Deutscher Jugendvideopreis und Video der Generationen (Einsendschluss für beide: 15. Januar 2010) sowie der Deutsche Jugendfotopreis, der unter Beteiligung der Deutschen Gesellschaft für Photographie veranstaltet wird (Einsendeschluss 1. März 2010). Die Infos dazu gibt es auf www.kjf.de.
ZOOM 2009: Imaging & Animation. Hrsg.: Jan Schmolling/KJF. kopaed-Verlag, München. Preis: 15 Euro.
Rezensionsexemplar: info@kopaed.de; Bildmaterial: http://www.jugendfotopreis.de/presse/cover_zoom.htm
Kulturpolitik für Kinder.
Eine Studie über das Recht auf ästhetische Erfahrung und
künstlerische Praxis in Deutschland von Wolfgang Schneider
„Kinder haben ein Recht auf Kunst und Kultur!“ So steht es zumindest in der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen. Doch wenn in Deutschland von Kultur die Rede ist, geht es meist nicht um Kinder. Und wenn von Kindern gesprochen wird, geht es meist nicht um Kultur. Eine Studie des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim hat jetzt erstmals untersucht, welche Rolle die junge Generation in der Kulturpolitik der Länder spielt. Eine erste Erkenntnis ist, dass Kinder als
Zielgruppe vor allem im Zusammenhang mit Kultureller Bildung Berücksichtigung finden. Zumeist wird Kulturpolitik als Querschnittsaufgabe angesehen und offenbart zwei Seiten einer Medaille: die ästhetische Erfahrung, also die Teilhabe an Theater, Literatur, Bildender Kunst, Medien und Musik sowie die künstlerische Praxis, also die kulturpädagogischen Programme der Kultur- und Bildungseinrichtungen. Ergebnis der Studie ist auch ein klares Plädoyer für eine eigenständige Konzeption einer Kulturpolitik für Kinder, ihrer Umsetzung auf kommunaler und regionaler Ebene sowie in der schulischen und außerschulischen Kulturellen Bildung.
Erscheint in Kürze im kopaed-Verlag, Schriftenreihe Kulturelle Bildung vol. 11, München 2009,
ISBN-10 3-86736-311-0
Moderne Projekte im Kunstunterricht.
Praxiserprobte Langzeitprojekte für den Kunstunterricht
im Gymnasium von Reiner Heidorn
Dieser Ratgeber veranschaulicht anhand bereits realisierter Projekte den Umgang mit Gruppen im Kunstunterricht. Der Autor orientiert sich dabei am aktuellen Geschehen des Kunstmarktes und der Kunstszene. Ausgehend von den kunstgeschichtlichen Anforderungen des Lehrplans wird ein zeitgenössischer Bezug zu niveauvollen Vertretern der Gegenwartskunst hergestellt. Selbstdarstellung, der Mensch in der Gesellschaft, kunstpolitische Aktionen und digitale Medien werden adäquat für den
Umgang mit Großgruppen transformiert und methodisch-didaktisch sinnvoll vorgestellt. Das Bewusstsein, etwas kulturgeschichtlich Relevantes abzuliefern, ist für die Schüler ein großer Ansporn und weckt schnell ihr Interesse für intelligente Kunstprojekte. Sie erleben und erlernen den Weg von der Idee über die Wahl des Genres, der Realisation und Werbung bis zur endlichen Präsentation.
Selbst das Zusammenführen mehrerer Klassen einer Jahrgangsstufe lässt sich realisieren und bringt über 100 Menschen dazu, geistig an einem Strang zu ziehen.
Erscheint ab Oktober im Brigg-Verlag, ISBN: 978-3-87101-509-0 / www.brigg-paedagogik.de
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