Landesförderung: Teil 12

Angebotsvielfalt für alle Altersgruppe bei Machwerk e. V.

Machwerk e. V. im Münchner Bezirk Neuhausen ist ein sehr junges Mitglied im LJKE. Da die Einrichtung sich gleich aktiv in den Verband einbrachte und an der Qualitätsoffensive teilnimmt, konnte sich die Jugendkunstschule auch schnell über die Teilnahme an der Projektförderung freuen.

Katharina Müller, Initiatorin und Leiterin von Machwerk nutzt die Projektförderung v. a., um „unsere bisher zu kurzgekommenen Zielgruppe Jugendliche zu erreichen, z.B. durch die neue freie Graffiti-Werkstatt“. Der professionelle Graffitikünstler Frido Kleie übernahm hierfür die Kursleitung. Nach der Beschäftigung mit Schrift, Maltechniken und Komposition lernten die Teilnehmenden auch den Umgang mit Spraydosen, Markern und Schablonen.

Erstes Ergebnis aus dem Graffiti-Workshop

Doch auch die anderen Altersgruppen verlor das junge Team nicht aus den Augen: bei Mini-Machwerk kamen die Kleinsten auf Ihre Kosten und konnten beim Malen, Sägen, Kleben, Töpfern und Bauen verschiedene Materialien, Werkstoffe und Werkzeuge kennenlernen.

Im Zentrum der Kurse steht, dass die Kinder alles ausprobieren, viel experimentieren und sich selbst erfinden können.

Um auch während des Lockdowns den Kontakt zu den Teilnehmenden nicht zu verlieren, startete Machwerk das Projekt „Kreativität in Tüten“. Eine Wundertüte gefüllt mit Deckeln, Milchtüten, Kronkorken, Klebeband, Draht, Schnur und viele weitere Upcycling-Überraschungen ermöglichte den Kindern, sich auf viele verschiedene Weisen auszuprobieren und auszudrücken. Die besten Ergebnisse wurden sogar von ein er Jury ausgewählt und prämiert.   

Trotz des tollen Tüten-Angebots freuten sich die Kinder dann doch sehr, dass im vergangenen Sommer das Machwerk-Ferienprogramm startete, welches ebenfalls über die Programmförderung bezuschusst wurde. Nach dem Motto „Wir reisen in die phantastische Welt und MACHEN dann was uns gefällt“tauchten die Kinder ein in die Welt der Farben. Es wurde gebatikt, Regebogenglibber hergestellt, geschraubt, gehämmert, gebohrt, getöpfert und natürlich gemalt. Das wichtigste dabei war jedoch, dass alle Teilnehmenden in ihren Tätigkeiten absolut frei waren. Da Bilder mehr sagen als viele Worte, verweisen wir an dieser Stelle auf die tolle Videodokumentation des Ferienprogramms auf dem Youtube-Kanal der Dozentin Andrea Veit

Katharina Müller und Andrea Veit von Machwerk e. V. fassen zusammen: “Dank der Förderung konnten wir viele Kinder zum MIT-MACHEN gewinnen, die sich das sonst nicht hätten leisten können. Unser Wunsch: auch zukünftig die Preise niedrig halten zu können, um auch den Spaß am kreativen MACHEN bei Kindern aus nicht so privilegierten Elternhäusern wecken und erhalten zu können, auch diesen Kindern möglichst viel Werkzeug für ein selbstbestimmtes, zufriedenes Leben an die Hand geben zu können.”