LJKE-Information zum Umgang mit dem Corona-Virus

Stand: 5.6.2021

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 gelten die Regelungen der sog. Bundesnotbremse (§ 28b IfSG), bei einer entspr. Inzidenz von 100-50 gilt die 13. Bayerische IfSMV vom 5. Juni 2021.
Danach sind Angebote der Jugendarbeit in Präsenz generell möglich, ein Hygienekonzept bleibt weiterhin vorgeschrieben, der Mindestabstand von 1,5m ist zu wahren. Kann dieser nicht eingehalten werden, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen, muss eine Maske getragen werden, die Maskenpflicht am Platz entfällt. Es gibt grundsätzlich keine Personenbegrenzung und keine Testpflicht.
Im Rahmen der allgemeinen Kontaktbeschränkungen (§ 6 Abs. 1 der 13. BayIfSMV) können Kleingruppen (bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100: maximal 10 Personen aus drei Haushalten) gebildet werden. Innerhalb der Kleingruppe gilt grundsätzlich keine Masken- und Abstandspflicht, sondern nur eine Abstandsempfehlung. Die Personen aus einer Kleingruppe müssen aber zu Personen außerhalb der Kleingruppe den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten bzw. eine Maske tragen, wenn der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Die Kleingruppen sollten während des Angebots nicht gemischt werden. Analog zu § 15 Abs. 1 Nr. 6 und § 16 Nr. 7 der 13. BayIfSMV müssen aber im Falle der Kleingruppenbildung die Kontaktdaten erhoben werden. Ohne Kontaktverfolgung bleibt es bei der Abstands- und Maskenpflicht zwischen allen Personen.
Bei einer Inzidenz von unter 50 können sich Kleingruppen ohne Abstands- und Maskenpflicht (siehe oben beschriebene Kleingruppenregelung) aus 10 Personen aus beliebig vielen (also alle aus unterschiedlichen) Haushalten bilden.

>> Kontaktlose und digitale Angebote bayerischer Jugendkunstschulen

Hinweise, Verhaltensregeln und Adressen:

  • www.coronavirus.bayern.de (Bayerisches Gesundheitsministerium)
  • Zur Gefahreneinschätzung empfehlen wir die Kriterien zur Risikoeinschätzung des Robert-Koch-Instituts
  • Der wesentlichste Beitrag zur Risikominimierung ist die Einhaltung von Hygienemaßnahmen. Im Rahmen der Aufsichtspflicht hat der/die Aufsichtspflichtige für die Einhaltung dieser zu sorgen und die aufsichtsbedürftigen Teilnehmenden einzuweisen und ggf. zu kontrollieren. Diese Infografiken können als Aushänge z.B. an Eingangstüren oder über Waschbecken zur allgemeinen Information genutzt werden.

Staatliche Hilfsmaßnahmen:

  • Bund: Novemberhilfen und Überbrückungshilfe III (können kombiniert werden):
  • Novemberhilfen:
    • Mit der Novemberhilfe werden für Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den aktuellen Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind, Zuschüsse pro Woche der Schließungen in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt.
    • Soloselbstständige können als alternativ auch den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahr 2019 zugrunde legen.
    • Andere staatliche Leistungen, die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, werden angerechnet. Das gilt vor allem für Leistungen wie Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld.
    • Wenn im November trotz der grundsätzlichen Schließung Umsätze erzielt werden, so werden diese bis zu einer Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet.
    • Anträge auf Novemberhilfe können ab jetzt bis zum 31.01.2021 gestellt werden. Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020.
    • Antragsstellung:
  • Überbrückungshilfe III (= Neustarthilfe für Soloselbstständige):
    • Die Überbrückungshilfe III hat eine Laufzeit von Januar 2021 bis Juni 2021
    • Zu den zu berücksichtigenden Kosten soll für diese Gruppe künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von 25 Prozent des Umsatzes im Vergleichszeitraum zählen. Die Neustarthilfe beträgt einmalig bis zu 5.000 Euro und deckt den Zeitraum bis Juni 2021 ab.
    • Die Neustarthilfe soll als Vorschuss ausgezahlt werden, auch wenn die konkreten Umsatzeinbußen während der Laufzeit Dezember 2020 bis Juni 2021 bei Antragstellung noch nicht feststehen. Sollte der Umsatz während der Laufzeit anders als zunächst erwartet bei über 50 Prozent des siebenmonatigen Referenzumsatzes liegen, sind die Vorschusszahlungen anteilig zurückzuzahlen.
    • Antragsstellung erst im Jahr 2021
  • Weitere Hilfen:

Hygieneschutzkonzept

Weitere Informationen: