Kooperation
JuKu-Mobil Fichtelgebirge & Hofer Land

und Alexander-von-Humboldt-Mittelschule Marktredwitz

Ort: Marktredwitz

Teilnehmende: 96 Schüler:innen

Endlich machen wir mal was Cooles!

Ich bin jetzt ein richtiger Künstler!

Juku-Mobil ist die erste und immer noch einzige mobile Jugendkunstschule in Bayern und setzt sich dafür ein, kulturelle Bildung wohnortnah, zugangsoffen und niedrigschwellig zu verwirklichen. Im Rahmen von pARTnerinnen kooperierte die Einrichtung mit acht Mittelschulen aus dem ländlichen Raum und mit freien Künstler:innen aus der Region. Im Zusammenspiel mit den Wünschen der Teilnehmenden und den Voraussetzungen vor Ort erprobten sie unterschiedliche Techniken und Materialien und ließen große und sichtbare Kunstwerke entstehen. Zu Beginn fanden jeweils Einführungsworkshops statt, in denen Bedarfe der Schule geklärt und Möglichkeiten und passende künstlerische Ausdrucksformen erörtert wurden.

So vielfältig die Teilnehmenden, so vielfältig und fantasievoll waren auch die Themen und künstlerischen Mittel bei dem Kooperationsprojekt an der Alexander-von-Humboldt-Mittelschule. Die Schüler:innen experimentierten mit Techniken und Stilen wie Mosaik, Upcycling, Mini-Comic, Linoldruck oder Motivationsgrafiken in Acryl. Den anleitenden Künstlerinnen Olga Franzke, Annette Hähnlein, Bärbel Quehl und Katrin Stehle war es besonders wichtig, den Schulalltag für ein offenes und kreatives Schaffen zu öffnen und den Kindern und Jugendlichen Raum zu geben, sich frei ohne Leistungsdruck entfalten und ausprobieren zu können. So entstanden Comics über den Alltag der Schüler:innen, Monsterkoffer aus Pappmaché oder experimentelle Malereien mit positiven Botschaften z.B. „Stell dir vor, die Zukunft wird wunderbar und du bist schuld“.

Die Kooperation zwischen JuKu-Mobil und der Alexander-von-Humboldt-Mittelschule in Marktredwitz ermöglichte eine breite kulturelle Teilhabe, eine zeitgemäße Auseinandersetzung junger Menschen mit sich und ihren Lebensräumen durch künstlerische Eigenproduktionen und eine Vernetzung von Akteur:innen kultureller Bildung vor Ort.