Kooperation
Kunstschule Kempten

und Wittelsbacher Schule

Ort: Kempten

Teilnehmende: 58 Schüler:innen

Eine neunte Klasse der Wittelsbacher Schule arbeitete im Rahmen des Kooperationsprojektes pARTnerinnen in der Kunstfabrik Kempten zum Thema “Selbstdarstellung, Selbstinszenierung & -positionierung” und beschäftigte sich künstlerisch mit dem Selfie-Trend, um für Themen wie Datenschutz, Persönlichkeits- und auch Urheberrechte zu sensibilisieren. Die Jugendlichen experimentierten mit Formen der Selbstinszenierung, sie testeten verschiedene Rollen, reflektierten eigene Identitätsfacetten und machten diese künstlerisch sichtbar. Das Projekt behandelte das Thema Schönheit und griff gezielt für die Bild- und Medienkompetenz bedeutsame Aspekte, wie digitale Manipulation und Schönheitsfilter auf. Die Jugendlichen lernten bewusst wahrzunehmen, visuelle Phänomene kritisch zu hinterfragen und schließlich ihr eigenes Verhalten sowie das ihres Umfelds zu reflektieren.

Bei der Arbeit mit einer fünften Klasse standen das Kennenlernen und Erproben künstlerischer Techniken und Materialien im Zentrum, um vielfältige ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen und schließlich bildnerische und visuelle Kompetenzen zu fördern. Von 3D-Bildergeschichten über Pappflächendrucke bis hin zur Landschaftsmalerei erkundeten die Kinder eine breite Palette an Techniken und konnten jeweils auch die eigenen Ideen einbringen.

In einem offenen AG-Format, welches wöchentlich unter dem Motto „VORBEIGEHEN, REINKOMMEN, MITMACHEN“ stattfand, konnten viele Jugendliche unterschiedliche Techniken von Tape Art oder Keramik bis hin zu kontinuierlicher Strichzeichnung kennenlernen und erproben. Um möglichst viele Schüler:innen für das Angebot zu gewinnen, stellten Mitarbeiterinnen der Kunstschule Kempten das Projekt mehreren Schulklassen vor und förderten so den Austausch zwischen den Jahrgangsstufen und Mittelschulen.