Telefongeschichten von querKUNST

Gemalt, fotografiert und vertont – kontaktlose Angebote aus Kaufbeuren

Das Projekt vom Fonds Soziokultur geförderte Projekt „Telefongeschichten …“ richtet sich an Kinder und Jugendliche, die aufgrund der Ausgangsbeschränkungen keine herkömmlichen Workshops der LJKE-Mitgliedseinrichtung querKUNST Kaufbeuren besuchen können und Anregungen zum kreativen Arbeiten für zu Hause suchen.

Als Einstieg wird für die Kinder und Jugendlichen ein querKUNST@home Filmclip produziert, der die Zuschauer dazu animiert, besondere Geschichten, Erinnerungen, Momente von Bekannten, Freunden oder und Verwandten in Form von Bildern, Fotos oder Objekten festzuhalten und darzustellen oder mit Geräuschen und Musik eine kurze Tonsequenz aufzunehmen.

Ausgangspunkt soll immer ein Telefongespräch mit einem Verwandten/-in, Bekannten/-in oder Freund(in) sein, die man längere Zeit nicht mehr gesehen hat und im Moment auch nicht persönlich treffen kann aufgrund der besonderen Ausgangsbeschränkungen. Die Person am anderen Ende der Leitung soll von ganz besonderen, für sie wichtigen Orten, Erlebnissen und für sie wertvollen Objekten erzählen. Vielleicht sind es Erinnerungen, Begegnungen, alltägliche Erlebnisse mit Menschen an Orten, die zur Zeit in dieser Form nicht mehr erlebbar sind.  Die Kinder sollen diese Geschichten malerisch als Bild, fotografisch als Fotomontage oder als gebautes Objekt festhalten. Es ist möglich, dass die Kinder auch selbst Bestandteil der Geschichte sind und somit Teil ihres Kunstwerkes werden.

Für die unterschiedlichen Ausdrucktechniken – das bildnerisches Gestalten, die Fotografie/ Fotomontage und die Objektgestaltung mit Tonaufnahmen – wird jeweils ein Online-Workshop in Form eines Filmclips produziert. Dieser Filmclip zeigt den Kinder Möglichkeiten anhand von Beispielen von künstlerischen Arbeiten von Kindern, aber auch von namhaften Künstlern, wie sie mit den unterschiedlichen Techniken und Materialen arbeiten können und ausdrucksstark darstellen können. Die online Workshops geben den Teilnehmern, Anregungen zum kreativen Arbeiten. Sie werden auf den sozialen Medien, den Webseiten von Schulen und über eine Rundemail veröffentlicht.

Die erste Telefongeschichte weckte die Lust, in der Phantasie sich auf weite Reisen zu begeben.

Die Teilnehmenden werden in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe veranstaltet eigene Online-Konferenzen zum gegenseitigen Austausch und um Feedback zu geben und die Teilnehmer zu motivieren, ihre Werke weiter zu entwickeln. Gleichzeitig können Fragen über eine Whats App. Gruppen kommuniziert werden und individueller Kontakt zum Team per Mail und WhatsApp. oder soziale Medien etabliert werden.

In den darauf folgenden Online-Workshops wird beispielsweise den Teilnehmern, die sich für Fotografie interessieren veranschaulicht, wie sie mit der App PicsArt einfach auf ihrem Handy selber Fotomontagen herstellen können und sich in andere Welten/ Räume, die sie jetzt nicht besuchen können, „beamen“ können. Die Fotos der Teilnehmer werden ausgetauscht und jeder Teilnehmer kann sich oder andere Figuren und Objekte hinzufügen.

Hier wurde eine Teilnehmerin von querKUNST in den Candy-Shop teleportiert.

Wenn die Teilnehmer Material benötigen, können sie bei querKUNST „Kunst Care Pakete“ bestellen und abholen. Am Ende gibt es eine Ausstellung sowohl im Netz als auch im Schaufenster von querKUNST. Alle Aktionen werden außerdem vom Kulturamt Kaufbeuren und der lokalen Tageszeitung beworben.

Das Projekt wird gefördert wird gefördert vom Fonds Soziokultur.