transFORMATionen

LJKE-Herbstklausur im schönen Chiemgau

Nachdem die Herbstklausur letztes Jahr leider digital stattfinden musste, waren alle umso glücklicher, sich dieses Jahr im wunderschönen Chiemgau wiederzusehen und gemeinsam zu tagen. Dreiundzwanzig Mitglieder aus ganz Bayern haben vom 08.10.21 bis zum 10.10.21 an der LJKE-Herbstklausur teilgenommen.

Wir starteten am Freitagabend mit einer kurzen Begrüßung und einer kreativen Bewegungseinheit, welche uns allen nach langen Zug- und Autofahrten sehr gut tat.

Im Anschluss daran gab es gleich das erste Highlight: Alle Mitglieder haben Steckbriefe zum Lieblingsprojekt aus ihrer Jugendkunstschule vorbereitet und dieses auf der Fünfminutenbühne präsentiert. Die von Annette Rollenmiller aus der JuKS Erlangen moderierte Bühne war nicht nur ausgesprochen inspirierend, sondern auch sehr unterhaltsam und sorgte für viele Lachmomente. Vom Kunstprojekt mit der Frage „Was träumt der Wolf?“ bis hin zu „Zeitraffervideos“ war alles dabei. Danke an alle Mitglieder für das Teilen eurer kreativen und vielfältigen Projektideen!

Der Samstag begann diesmal ausnahmsweise mit einer Mitgliederversammlung. Ein großer Dank geht hier an Bernhard Schmid vom KKE e.V. Diedorf für seine sorgfältige Revision. Zudem durften wir zwei Einrichtungen zu ihren Jubiläen –  20 Jahre Kunstnetz Miltenberg und 25 Jahre KKE e.V. Diedorf – gratulieren. 

25 Jahre KKE e.V. Diedorf
20 Jahre Kunstnetz Miltenberg

Nach dem eher frontalen Einstieg und Einblick in die Zahlenwelt (z.B. Haushaltsplanung und Kennzahlen) des Verbandes wurde es interaktiver. In Kleingruppen setzten sich die Teilnehmenden mit dem Thema Verbands-transFORMATion auseinander. Am Anfang stand die Frage: „Der Verband (Mitgliederzahl, Projekte, …) wächst – passen unsere Arbeitsformate noch?“.  Zur Bearbeitung dieser Frage wurde die Prototyping-Methode genutzt. Statt lange unsere Ideen zu verschriftlichen, bauten und verbildlichten wir diese mithilfe unterschiedlicher Materialien und fanden so gleich eine gegenständliche Antwort. Neben dem Slogan „Die Kuh muss vom Eis“ entstanden weitere Ideen wie ein Projekt-Kochbuch, der Ausbau der Fortbildungen, aber auch digitale Formate.

Nach einer sonnigen Mittagspause durften wir den regionalen Künstler und Kunstpädagogen Martl Fritzsche in unserer Runde begrüßen, der ein kreatives und phantasievolles Spiel mit der Frage: „Wie retten wir die Welt?“ mitbrachte.  Gearbeitet wurde in Kleingruppen mit Ton. Im Anschluss an diese künstlerische Einheit gab es eine Reflexionsrunde, bei der wir gemeinsam mit Martl Fritzsche ins Gespräch über seine Workshop-Intention kamen und davon ausgehend uns mit kunstpädagogischen und -didaktischen Fragen beschäftigten.

Der zweite Klausurtag endete mit zwei Themenrunden – „Philosophieren mit Kindern“ und „Arbeiten mit Jugendlichen“. Wir danken hierfür Carola Streib vom KinderKunstRaum Nürnberg und Beate Diao von der Kunst und Kultur Bastei Ingolstadt.

Der Sonntag war schließlich geprägt von der Zukunftsplanung. Neben Thema und Format für den nächsten bayerischen Jugendkunstschultag 2024 stand vor allem die Jahresplanung 2022 im Fokus. Beendet haben wir unsere diesjährige Herbstklausur mir einem ausgiebigen Spaziergang durch das herbstliche Chiemgau.

Wir danken allen Beteiligten für die inspirierende, kreative und gleichzeitig erfolgreiche Herbstklausur 2021.

LJKE Herbstklausur 2021 im Chiemgau