Wurzelbehandlung

Aktuelle Fortbildungsreihe

ART:icipation

WICHTIG!

Die Anmeldung zu den digitalen Workshops ist auch noch kurzfristig möglich!

Der analoge Workshop am 18.02/19.02.22 ist leider schon komplett voll.

Porträts der ReferentInnen

25.01.2022 | Partizipation – die politische Dimension

Sibylle Brendelberger und Marion Schäfer sind Mitarbeiterinnen des Vereins Kultur & Spielraum e.V., der im Auftrag der Stadt München Kultur- und Partizipationsprojekte für Kinder, Jugendliche und Familien organisiert.

Gemeinsam mit KollegInnen des Münchner Kinder- und Jugendforums sorgen sie dafür, dass die junge Generation an der Gestaltung der eigenen Lebensumwelt in der Kommune beteiligt wird. Als Prozessmoderatorinnen für die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen verfügen sie über langjährige Erfahrung in der  Entwicklung, Erprobung und Verstetigung von Partizipationsprojekten und -prozesse

07.02.2022 | Partizipation – die „nicht über, sondern mit ihnen“ Dimension

Das Kollektiv Crèmbach gibt jungen Menschen mehr Lautstärke in der Kultur. Es setzt sich dafür ein, dass das Lenbachhaus ein Museum für alle wird. Das Kollektiv öffnet einen Raum zum Treffen, für Vielfalt und eigenes Gestalten.

Charlotte Coosemans ist Koordinatorin des Kollektiv Crèmbach. Neben ihrer Lehrtätigkeit im Fach Kunst an Schulen beteiligte sie sich an soziokulturellen Projekten im internationalen Raum. Künstlerisch beschäftigt sie sich mit kollektiver Kunstpraxis und Öffentlichkeit, wobei Formen der Kollaboration sowie der orts- und kontextspezifische Bezug im Vordergrund stehen. Aktuell ist sie als Kunstvermittlerin am Museum tätig, betreut den Aufbau eines Jugendgremiums und koordiniert ein bundesweites Netzwerk von Jugendgremien in Museen.

Claudia Schlittenbauer ist Diplom-Verwaltungswirtin und Kunstpädagogin. Während ihres Freiwilligendienstes beim Spielmobil Kempten, der freien Mitarbeit beim Medienzentrum Augsburg und verschiedenen Ferienfreizeiten und Beteiligungsprojekten sammelte sie vielfältige Erfahrungen in der (sozio-)kulturellen Kinder- und Jugendarbeit. Seit 2020 betreut sie den Bereich Kultur und Gestalten der vhs sowie die Koordination der Kunstschule Kempten. Mit Gleichgesinnten gründete sie 2020 den gemeinnützigen Verein Tuteka e.V. mit dem Ziel, Menschen Räume zur Mitgestaltung des aktuellen gesellschaftlichen Wandels zu eröffnen.

18./19.02.2022 | Partizipation – die (aktions-)künstlerische Dimension

Die Radikalen Töchter sind ein Projekt, in dem die Grenzen zwischen Kunst und Nichtkunst aufgehoben werden. Menschen werden inspiriert, ins Handeln zu kommen, sich einzusetzen für Demokratie, Freiheit, Gleichheit, Brüder- und Schwesterlichkeit.

Cesy Leonard ist Aktionskünstlerin, Sprecherin und Gründerin der Radikalen Töchter. Bis 2019 war sie fester Teil des künstlerischen Stabs des Zentrum für Politische Schönheit, mit Inszenierungen am GORKI Theater, den Münchner Kammerspielen u.a. Cesy Leonard ist Mutter zweier Kinder und lebt in Berlin.

Josephin Haardt studierte Internationale Beziehungen und Wirtschaftswissenschaften in Erfurt. Seit April 2019 ist sie als Projektmanagerin und Geschäftsführerin der Radikalen Töchtern tätig. Dort kann sie ihre Interessen für Demokratie und Schwesterlichkeit sowie ihr Organisationstalent einbringen. Dabei ist ihr Ziel: Demokratie muss sexy werden, wir alle müssen uns einsetzen. Für Menschenrechte. Für Utopien und Visionen.

23.02.2022 | Partizipation – die zukunftsweisende Dimension

Felix Dunkl

Für Wissenschaft im Dialog – eine deutschlandweit aktive Organisation für Wissenschaftskommunikation – entwickelt Felix Dunkl partizipative Formate. Mit diesen will er Menschen motivieren, sich mit den relevanten Aspekten der Energiewende auseinanderzusetzen. Wissenschaft spannend, bunt und mit einer Prise Popkultur zu vermitteln, lernte er bei seinen Tätigkeiten für verschiedene Museen, Agenturen und als Teil diverser Großveranstaltungen und Festivals. Zuvor studierte er Germanistik, Geschichte und Kommunikationswissenschaften in Düsseldorf, Zürich und Bamberg. 

Vergangene Fortbildungen:

divers_us – Workshopreihe zum Thema Diversität

Flyer Wurzelbehandlung Diversität als PDF

Information zu den ReferentInnen:

  • 03.11.2020: WBQ – Was bedeutet Diversität?

Naim Balıkavlayan ist aktuell freiberuflicher Trainer* und Berater* (unter anderem für das Berliner Projekt ‚i-PÄD’) für eine diskriminierungskritische/ -sensible Art von Diversity. In der Vergangenheit war Naim Balıkavlayan in unterschiedlichen Berliner und Münchner Institutionen und Nichtregierungsorganisationen im Bereich der politischen Bildungs- und Sensibilisierungsarbeit. Ein wichtiger Teil seiner Arbeit war das Empowerment von unterschiedlichen marginalisierten Bevölkerungsgruppen.

  • 10.11.2020: WBQDiversität und Zielgruppe/Personal

Referentin Anja Schütze (Jg. 78) wuchs bei Dresden auf. Sie ist diplomierte Kultur- und Medienpädagogin (Merseburg), zertifizierte Business Cultural Trainerin (London) und Mutter eines fast zweijährigen Kindes. Nach Schule war sie als Volontärin für sechs Monate im Kibbutz in Israel tätig. Seit 2003 arbeitet sie als Bildungsreferentin für die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung. Nachdem sie den bundesweiten kulturellen Jugendfreiwilligendienst (FSJ Kultur) mit entwickelt und aufgebaut hat, ist sie nun schwerpunktmäßig mit der inklusiven Öffnung und Diversifizierung der Freiwilligendienste und des Verbandes beschäftigt. Diskurse und Erkenntnisse aus diesem Kontext wurden 2018 in dem von ihr herausgegebenen kopaed Buch „weiße Flecken“ veröffentlicht. Sie drehte Dokumentarfilme in Deutschland, Indien und Afghanistan, u.a. „BarbershopPolitics“ zum Kashmirkonflikt, der mit dem 3sat Nachwuchspreis prämiert wurde. Seit 2007 arbeitet sie als freiberufliche Trainerin zu Diversität und Diskriminierung. In diesem Zusammenhang hält sie Vorträge, moderiert Veränderungsprozesse und gibt Fortbildungen für Lehrer*innen, Organisationen, Kultureinrichtungen auf lokaler und internationaler Ebene.

  • 24.11.2020: WBQ – Diversität in der kulturellen Bildung

Referent Christoph Rössler (AGFB). Christoph Rössler hat Politikwissenschaft in München studiert und arbeitet seit 2014 bei der Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik e.V., einem Institut für Gewaltprävention und demokratische Bildung. Konstantes Anliegen der AGFP ist es, dass die Gewalt in den Beziehungen der Menschen abnimmt. Die Projekte knüpfen dabei an die aktuellen (gesellschaftlichen) Probleme und Fragestellungen an. Aber sie gehen jenseits von Tagesaktualitäten auch den grundsätzlichen Fragen nach und lenken die Aufmerksamkeit auf Hintergründe und auf potenzielle Veränderungsmöglichkeiten. Bei der AGFP ist außerdem die Koordinierungsstelle des Bildungskollektivs “Die Pastinaken“ angesiedelt.Die Pastinaken sind ein Kollektiv junger, politischer Bildner_innen, die sich seit 2013 ehrenamtlich in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung engagieren. Oft verbinden die Pastinaken in ihrer Arbeit Methoden der kulturellen Bildung (zum Beispiel Ausstellungen, Graffiti, Musik und Filmarbeit) mit Inhalten und Methoden der politischen Bildung, um eine Grundlage für Gespräche und Austausch mit der jeweiligen Zielgruppe zu politischen Themen zu schaffen.

  • 27.11. / 28.11.2020: Wurzelbehandlung – Colllage/Assemblage

Referentin Carolina Camilla Kreusch. Als gelernte Holzbildhauerin und Meisterschülerin von Prof. John Bock bedient sich Carolina Camilla Kreusch unterschiedlicher Materialien, die dem alltäglichen Gebrauch entfremdet werden und sich dann über eine spielerische Rekombination in andersartigen Konstrukten wiederfinden. Kartonagen, Holz, Kabel, Rohre, aber auch technische Geräte und Möbelstücke werden verbaut., oft mit Lack oder Folie überzogen oder mit Klebebändern verbunden. Fundobjekte und Fragmente werden frei von ihrer ursprünglichen Bedeutung zusammengesetzt und manifestieren sich in einer „sorglos erscheinenden, provisorisch angelegten Welt“. Ihre Bildsprache schwankt zwischen organischen Elementen und geometrischem Formenspiel. Darin erfindet die Künstlerin ihren ureigenen Kosmos. 

  • 03.12.2020: WBQ – Kunst aus aller Welt

ReferentInnen Sanni Est, Mohammad A.S. Sarhangi & Daniel Neugebauer

Sanni Est ist Schauspielerin, Komponistin, Filmemacherin, trans-feministische Aktivistin, Sängerin und DJ. In ihren biografischen Kunstprojekten dokumentiert sie queere BPoC-Themen. Vermittelt durch ihren Körper konfrontiert sie das Publikum mit internalisiertem Rassismus und Sexismus. Als Percussionistin und Tänzerin afrobrasilianischer Rhythmen mischt sie rituelle Trommeln mit Gesang, bildender Kunst und experimentellen Synthesizern. Ihr Debütalbum War in Her erschien 2018. Est startete das Projekt Empower; ihre Arbeiten wurden auf Festivals und u. a. im Van Abbemuseum, Eindhoven, im Weltmuseum Wien und im SESC RJ, Rio de Janeiro, gezeigt

Mohammad A. S. Sarhangi, geboren in Teheran, studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Hamburg und promovierte am Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien sowie am Zentrum für Antisemitismusforschung (TU Berlin) über ein Thema zum bewaffneten jüdischen Widerstand während des Holocaust. Zurzeit arbeitet er als Projektkoordinator am Haus der Kulturen der Welt (HKW).

Daniel Neugebauer ist als Literaturwissenschaftler ausgebildet und interessiert sich für die Schnittstellen von Kommunikation und Bildungsarbeit. Ausgebildet an der Kunsthalle Bielefeld, leitete er von 2012-2018 den Bereich für Marketing, Vermittlung und Fundraising am niederländischen Van Abbemuseum. 2016/17 koordinierte er das Marketing der documenta 14 in Kassel und Athen. In den letzten Jahren waren die Themen Inklusion und Queering Schwerpunkte seiner institutionellen Praxis.

Kursgebühren/ Anmeldung:  

Anmeldung bis 19. Oktober 2020 per Mail an wiebke.zetzsche@ljke-bayern.de

Die Plätze sind begrenzt und zunächst für LJKE-Mitglieder reserviert.

Alles was Recht ist – Von Aufsichtspflicht bis Vereinsrecht sicher durch den Jugendkunstschulalltag (Exklusiv für LJKE-Mitglieder)

Buchwerkstatt – für Seitenspinnen und Bindschleichen

Jugendkunstschule digital – Kunstvermittlung mit Trickfilm, Augmented Reality, App & Co. (exklusiv für LJKE-Mitglieder)

Großplastiken – Wir machen aus einer Mücke einen Elefanten

3D-Druck und digitale Kunst – Internationale Fortbildung im Depot Pilsen